Am Freitag, 27. Mai nur Erwachsenen-Training ab 19.15 Uhr. Kids dürfen mitmachen!

Full Instructor Kurs in Meckenheim

Am Sonntag den 22.05.2016 absolvierten zwei unserer Vereinsmitglieder die Prüfung zum Full Instructor der World Combat Association. Maximilian Renna und Carsten Schmitt bestanden im Anschluss an das Seminar in Meckenheim zusammen mit acht anderen Karateka aus ganz Deutschland die praktische Prüfung unter Iain Abernethy. Nach dem ersten Teil dieser Ausbildung in Stuttgart im letzten Jahr, reichten beide Anfang des Jahres ihre schriftliche Prüfung ein und legten nun eine praktische Prüfung ab. Dabei mussten für alle Techniken der Heian Kata Anwendungen gekannt und demonstriert, sowie ein Lehrnachweis zu einem selbstentwickelten Drill und Kata basiertem Sparring abgegeben werden. Alle zehn Teilnehmer zeigten dabei die unterschiedlichsten Übungen, Kreativität bei deren Entwicklung und sehr tiefes Verständnis der Heian Kata als komplettes Kampfsystem. Nach fast drei Stunden hatten alle die Prüfung bestanden und können nun das gelernte in ihre Dojos einbringen.

 

Carsten

23.05.2016

Lehrgang mit Iain Abernethy in Meckenheim

In Meckenheim, der Stadt der Rosen und Äpfel bei Bonn, fand am Samstag, den 21. Mai ein Seminar mit Iain Abernethy statt. Heiko Jungbecker, ein häufiger Gast auch bei unseren Lehrgängen und Mitglied des Bunkai Jutsu Netzwerks, organisierte das Seminar für das Budo Zentrum Meckenheim und sorgte für eine gelungene Veranstaltung. Jens und ich reisten schon zum Training am Freitag an. Dort übten wir Griffe und Ringertechniken aus dem Karate. Am Samstag folgten dann Elemente aus den Kata Kanku Dai, Empi und Tekki Shodan und ihre praktischen Anwendungen. Auch Pratzen kamen in der letzten Einheit zum Einsatz. Iain führte uns gewohnt gut durch die Einheiten und sorgte immer wieder für Aha-Erlebnisse bei den Teilnehmern. Mit viel Freude und Engagement waren alle dabei und konnten beim gemeinsamen Abendessen die Seminar- und auch andere Karatethemen ausführlich besprechen. Es hat sich wieder gelohnt, das Seminar zu besuchen und wir können uns schon auf das nächste im Juni in Stuttgart freuen.

 

Carsten

23.05.2016

RKV Jugendlehrgang in Neuhäusel

Am Samstag, den 21 Mai fand in Neuhäusel beim  Dojo von Germania Kadenbach der Lehrgang der Rheinland-Pfälzischen Karate Jugend statt. Als Trainer standen Jugendreferent Leo Stibitz, Imola, Uli Neumann, Bärbel Heger und Sven Schürkes zur Verfügung. Es gab 4 praktische Einheiten und 2 Einheiten Kalligraphie mit Sven, der Doktorant der Japanologie an der Uni Trier ist. Dojoleiter Volker Weber und sein Team hatten alles toll organisiert. Nach den Training gab es noch ein Teilnehmerturnier. Beim Lehrgang waren von unserem Dojo auch noch Florian Stibitz und Franziska Noll dabei. Melanie Noll half dankenswerterweise beim Turnier als Mattenleiterin.

Kuratorium für Sporttalentförderung ehrt Alex und Marie

Bei der Jahresversammlung des Kuratoriums gab es auch Ehrungen für erfolgreiche Sportler. Dabei wurden Alex Röhrig und Marie Klostermann für die hervorragenden Leistungen in 2015 geehrt.

Jessi und Leo siegreich in Rhaunen

Beim heutigen Vatertagslauf in Rhaunen waren wir mit 2 Startern, nämlich Jessi und mir vertreten. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Wind dominierten wir unsere Altersklassen und gewannen dieses jeweils auf der 5 KM Strecke.

 

Leo 05.05.2016

 Kakie mit Kit Sién Tjong in Rethen

Am 23. April besuchte ich in Rethen bei Hannover einen Lehrgang mit Kit Sién. Wir kennen ihn ja schon seit dem Lehrgang im letzten Oktober bei uns, und ich habe inzwischen einige Lehrgänge mit ihm besucht. Kit Sién lehrt als Schwerpunkt die klebenden Hände. Bei diesem Lehrgang zeigte er in diesem Zusammenhang auch Techniken mit den Füßen. Außerdem machte er in seiner Abschlusseinheit auch einen kleinen Ausflug zur Verteidigung gegen bewaffnete Gegner. Besonders gut fand ich seine Ausführungen zum Erkennen der Absicht des Gegners, über die eigene Absicht und deren Verschleierung. Das Seminar baute sich von den Grundlagen der klebenden Hände (Kakie) bis hin zu komplexeren Anwendungen systematisch auf. Es war immer wieder erstaunlich, wenn man sich plötzlich an einer Stelle einer Kata wiederfand. Alles in allem wieder ein gelungenes Seminar mit Kit Sién, das Axel Siebert organisiert hatte und das wir am Samstagabend bei leckerem türkischen Essen ausklingen ließen. Diese tolle Veranstaltung steigerte meine Vorfreude auf das Seminar mit Kit Sién, das wir im September ausrichten werden. Lasst Euch das nicht entgehen und achtet auf die Ausschreibung auf der Homepage.

 

Carsten

25.04.2016

 Bunkai Jutsu Treffen in Göttschied

Haiwan Uke aus Heian Nidan und Yondan war Thema meiner Einheit

Erstklassig - so lautete mein Kommentar am Ende des Bunkai Jutsu Treffens bei uns in Göttschied. Da einige in der Vorbereitung zur Full Instructor Ausbildung bei Iain Abernethy stehen, stellte das einen wichtigen Schwerpunkt beim Treffen dar. Allerdings hatten wir auch anderes auf der Tagesordnung, um es mit Karateka aus ganz Deutschland gemeinsam zu erarbeiten. Wir versuchen reihum das Treffen in Hannover, Stuttgart und Idar-Oberstein zu machen. Dabei kann jeder der Stammgruppe, eine Einheit vorbereiten und unterrichten. Für die Vereinsmitglieder des gastgebenden Dojos ist es als Gelegenheit gedacht, bei ausgezeichneten und erfahrenen Trainern zu lernen. Außerdem dient das Treffen zum Erfahrungsaustausch.

 

Die erste Einheit übernahm bei diesem Treffen Ulf aus Hamburg. Er beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Buch von Fiore De Libri, einem Söldner aus dem Mittelalter. Dabei überträgt er dessen Erkenntnisse und Methoden zum Messerkampf in die heutige Selbstverteidigung. Ulf hat das Buch aus einem mittelalterlichen Italienisch übersetzt und setzt es in seine Trainingspraxis um. Ein wirklich interessantes Gebiet, das auch viele Parallelen zu unseren Kata aufweist.

 

Als nächstes stellte ich Anwendungen zu den Haiwan Uke Techniken aus Heian Nidan und Yondan vor und entwickelte darauf basierend Drills aus weiteren Heian Techniken. Nick aus Stuttgart hatte dann zu diesem Thema auch einen schönen Drill, den er in seinem Dojo lehrt. Beide Einheiten behandelten Grundlagen für die Instructor Ausbildung.

 

Die letzte Einheit übernahm Maximilian, der in Ludwigshafen die Fitnessausbildung der Werksfeuerwehr eines großen Chemieunternehmens und ein Werksfitnesscenter betreut. Er hat also beruflich mit Fitness- und Sportausbildung zu tun und konnte so neueste Entwicklungen im Bereich des Aufwärmtrainings und des Krafttrainings unterrichten. So zeigte er unter anderem Übungen zum Faszientraining und Core-Training.

 

Dieses vielseitige Programm bot für alle etwas und zeigte, welche ausgezeichneten Trainer sich regelmäßig in unsere Bunkai Jutsu Treffen einbringen. Die Einheiten waren gut vorbereitet und haben riesigen Spaß gemacht. Ich habe sehr viele Anregungen mitgenommen und daher viel mein Urteil wie eingangs erwähnt mit „erstklassig“ aus.

 

Carsten

25.04.2016

Karate AG der GS Göttschied startete

40 Kids freuen sich Donnerstags aufs Karate-Training
Arbeit mit Kinder macht Spaß

Die Kinder, die zum Teil bis 16.00 Uhr in der Grundschule Göttschied  betreut werden, sollen nicht nur während der Hausaufgabenzeit beaufsichtigt werden, sondern können auch an  allerlei Aktivitäten teilnehmen. In den nächsten  Wochen zum Beispiel werden 40 der Schülerinnen und Schüler in der asiatischen Kampfkunst Karate unterrichtet. Disziplin und Konzentration sind hier gefragt, das kommt auch dem normalen Unterricht zu Gute. Es lag natürlich nahe, den Abteilungsleiter der Göttschieder Karate Gruppe zu aktivieren, zumal die Karate Kämpfer auch in der Mehrzweckhalle trainieren. Für Stibitz ist es eine Selbstverständlichkeit sich hier zu engagieren. Jeweils Donnerstags wird ab 13.15 Uhr also statt Mittagspause der rote Sparkassenschlips gegen den schwarzen Gürtel getauscht und los geht´s. Schule und Verein sollen zusammenarbeiten, schließlich ist Kinderbetreuung immer eine Investition in die Zukunft. Die Kinder haben sich gleich mit Begeisterung zum Kurs angemeldet und sind eifrig bei der Sache, ob es nun um Bewegungsspiele geht, oder erste Karate Techniken eingeübt werden.
Auch Stimmschulung oder Rollenspiel stehen auf dem Programm. Die Kinder sollen selbstbewusster werden, was in unserer heutigen Zeit sicher kein Nachteil ist.
Kooperation von Schule und Verein macht Sinn!

 

Leo, 29.04.2016

Gast-Schüler aus Kanada - Owen Braun 

Philipp (links)und Owen, unser Gast-Schüler aus Kanada

Im letzten Jahr war Philipp Ruprecht, 15 Jahre, Schüler im Göttenbach Gymnasium als Austauschschüler in Kanada. Klar, dass Philipp dort auch im hiesigen Karate Club mittrainiert hat. Nun kam im Rahmen des Schüleraustausches der Gegenbesuch. Owen Braun, ebenfalls 15 Jahre kommt aus Vancouver Island aus dem Ort Nanaimo. Wie der Nachname vermuten läßt, hat er deutsche Wurzeln. Er besucht in Kanada die Dover Bay High School. Seit zwei Jahren trainiert er  beim Shima Karate Club. Dort trainiert Owen den Goju Ryu Stil. Da gibt es doch einige Unterschiede zu dem von uns trainierten Shotokan, aber Owen kommt im Training gut zurecht. Der Große Unterschied in der Schule ist, dass es in Kanada nur 4 Wahlfächer gibt die intensiv gelehrt werden. Die Fächervielfalt in Deutschland ist da doch wohl eher ungewohnt. Wir wünschen Owen noch einen schönen Aufenthalt und viele angenehme Erfahrungen.

 

Leo, 16.04.2016

Nachholprüfung erfolgreich

Bei den Nachholprüfungen konnten Eljya Smith, Chrtistoph-Andrew Jonas (beide Weiß-Gelb) und Floyd Welsch (grün) mit sehr guten Leistungen überzeugen. Glückwunsch an alle Drei.

 

Leo Stibitz, 16.04.2016

Marie zweite bei der Wahl zur Jugendsportlerin des Jahres

Für Ihre sportlichen Leistungen im Jahre 2015 wurden Mia Röhrig und Marie Klostermann vom Stadtverband Sporttreibender Vereine Idar-Oberstein eV. am gestrigen Samstag in der ehem. Göttenbachaula geehrt. Neben 14 weiteren Sportlerinnen waren auch unsere zwei Kader-Ahtletinnen nominiert. Mia wurde ja letztes Jahr Dritte bei den Landemeisterschaften und Marie hatte ihr bislang erfolgreichtes Jahr, gekrönt mit dem 3 Platz bei der DM. Das brachte in Augen der Jury, den Spartenleitern des Stadtverbandes, auch den Ausschlag für den zweiten Platz bei den Mädchen. Ein toller Erfolg für unser Team. Herzlichen Glückwunsch an Beide!

Danke auch an alle Dojo-Mitglieder die uns gegleitet haben. Das zeugt von Teamgeist!

 

 

Leo 10. April 2016

Marie behauptet sich bei internationaler Konkurrenz

Marie holt Platz 5 beim internationalen Krokoyama Cup (Rheinland-Pfalz OPEN) Marie hat gegen die spätere Poolsiegerin aus Belgien 2:0 verloren und kam über die Trostrunde gegen eine Schweizer Kämpferin zum 2:2 unentschieden, hat aber wegnen besserer Techniken und größerer Aktivität deutlich die Kampfrichterentscheidung (Hantai) mit 5:0 gewonnen
Anschließend ging es  gegen die deutsche Kämpferin Anna Marie Woltering. Marie holt den Sieg mit 4:2.
Um Platz 3 dann 9:1 gegen Holland verloren. Tanya Izelaar ist im holländischen Nationalteam und präsentierte sich gewohnt sehr stark.
Somit erreichte Marie den 5. Platz.
Trotzdem das Treppchen verpasst wurde sind wir mit der Leistung sehr zufrieden. Es gab anschließend noch Lob vom Landestrainer Christian Grüner, der ebenfalls sehr zufrieden mit Marie war.

Leo war als Landeskampfrichter und Melanie Noll als Tischbesatzung im Einsatz.

 

 

Leo, 05.04.2016

 

Marie beim Westerwald Cup, Platz 3 im Einzel, Platz 2 im Team

 

 U 16 +54 kg (14 Sportler)erster Kampf 1:0 gewonnen ( hier passierte schon die Augenverletztung, sodass Marie kein richtiges Distanzgefühl hatte) 2. Kampf 0:1 verloren.

Trostrunde 1:3 verloren. Somit Platz 5.

U18 -59 kg ( 6 Sportler) erster Kampf verloren 1:5 ( Verletzungsbedingt).

Trostrunde 5:1 gewonnen, somit 3. Platz.

 

Team U18  mit Lucia Prior von Schifferstadt und Nicole Hardock  vom Karateverein Dietzenbach /Hessen (6 Teams) 1. Kampf gewonnen gegen Rhein/ Berg. 2. kampf gegen Wittlich/ Anhausen gewonnen.

3. Kampf unentschieden gegen Sen5 , dann Entscheidungskampf verloren 1:2. Zähe Kampfrichter, letzter Kampf der Tages.

 

Nicole, 25.03.2016

Norbert gewinnt Speppel Kiefer Lauf (AK 55)

Norbert erfolgreich

Nachdem Leo doch noch die Erkältung erwischt hat, war Nobert der einzige Starter unseres Dojo beim Seppel-Kiefer Lauf. Er konnte durch kontinuirliches gutes Training einen tollen ersten Platz in der AK 55 erringen.

Taiko Ensemble aus Japan in Idar-Oberstein

Es kommt nicht so häufig vor, dass wir das Training ausfallen lassen. Nur wenn ein besonderer Grund vorliegt. Dies war heute so, als wir mit einer großen Delegation von über 30 Leuten zum Taiko Konzert ins Stadttheatre fuhren. Leo hatte dienstlich Kontakte mit dem Veranstalter geknüpft und dann die Trainer als Weihnachtsgeschenk eingeladen. Viele andere Karate-Freunde aus unserm Umfeld schlossen sich an, um ein einmaliges Konzert zu erleben.  Dynamik, Kraft Konzentration, alles was auch einen guten Karate Ka auszeichnet zeigten auch in atemberaubender Ausführung die Taiko Trommler aus Japan, die in Deutschland ihr Tournee eröffneten. Begleitet von einer Shakkuhachi Bambus Flöte zeigten die Akteure Perfektion und Spielfreude. Das Publikum war begeistert und spendete stehend Applaus. Doch nur die Karate Ka konnten die körperliche Leistung der Darsteller wirklich würdigen. Großes Kompliment!!! Oss!

Um die Anstrengungen des Mitklatschens und Zuschauens zu kompensieren gingen wir anschließend noch lecker essen.

Norbert gewinnt beim Steiner-Cross-Lauf

Guter Tag zum Laufen

Beim Steiner Cross Lauf in Hahnenbach wurde die OIE Cross Lauf Serie beendet. Norbert und Leo hatten alle 4 Cross-Läufe absolviert, zur Anerkennung gab es vom Ausrichter T-Shirts. Wir waren beide in diesem Tag gut drauf. Norbert gewann seine Altersklasse und konnte auch in der Serienwertung Platz 1 erringen. Meine Altersklasse war stark besetzt und ich kam im Steiner Cross-Lauf und in der Altersklassengesamtwertung auf Platz 4. Ich war trotzdem hoch zufrieden, weil ich gerade in Hahnenbach einige renomierte Leichtathleten hinter mir gelassen habe.

 

Leo, 18.03.2016

Peter-Drey-Cross-Lauf

Beim Peter Drey-Cross-Lauf am Wochenende in Weierbach waren auch Norbert und Leo wieder am Start. Pei tollem Sonnenschein, kühler Temperatur und viel Wind gingen beide in einem 76 köpfigen Feld an den Start. Norbert war etwas grippegeschwächt und mußte in seiner Altersklasse nur einen Konkurrenten ziehen lassen. Damit ist Norbert aber der zweite Platz im Gesamtklassement  der Altersklasse nicht zu nehmen. Leo kam direkt hinter Norbert ins Ziel, wurde aber in der starken Altersklasse nur 4ter. Damit gerät der Podiumsplatz in der Serie in weite Ferne. Trotzdem waren beide zufrieden mit ihren Leistungen bei einem schönen Lauf.

 

Leo 01.03.2016

Die Heian Kata als komplettes System zur Selbstverteidigung

In seinem Buch Karate-Do Kyohan sagt Gichin Funakoshi der Begründer des Shotokan Karate Stils und Vater des modernen Karate von den Heian Kata, dass man sich in den meisten Situationen verteidigen kann, wenn man sie gemeistert hat. Das weist darauf hin, dass die Kata zum Erlernen der Selbstverteidigung gedacht waren. Heute werden sie eher als Übungsform zur Verbesserung der Fitness und zum gegenseitigen Messen im Wettkampf ausgeübt. Dabei wird besonders auf eine korrekte technische Ausführung Wert gelegt. Dieses dient sicherlich dazu, die effiziente Ausführung der Techniken zu verbessern besonders im Hinblick auf die mechanische Kraft- und Energieübertragung. Allerdings sollte man dies vor dem Hintergrund der Wettkampfkata, die Ästhetik vor Effizienz stellt, immer wieder kritisch prüfen. Will man die Kata im ursprünglichen Sinn üben, dann muss man sich die Ziele entsprechend setzen und dahin führende Übungen trainieren. Tut man dies, dann wird man im Laufe der Beschäftigung mit den Kata feststellen, dass Karate eine überaus effektive Kunst der Selbstverteidigung sein kann.

 

Die Heian Kata als komplettes System der Selbstverteidigung müssen Techniken für verschiedene Distanzen und gegen gewöhnliche physische Angriffe enthalten. Die Selbstverteidigung kennt verschiedene Angriffe aus unterschiedlichen Distanzen, denen man begegnen und die man auch selbst einsetzen muss: Angriffe mit der Stimme, Tritte, Schläge, Griffe und Halten, Nahkampftechniken (Ellbogenschläge u. ä.), Ringtechniken (Hebel, Würger, Würfe, etc.) im Stehen und am Boden. Während die Stimme und der Bodenkampf eher weniger in den Kata thematisiert werden, was unter anderem deren Natur als Solo-Übungsformen geschuldet ist, zeigen die Heian Kata alle übrigen Techniken. Auch enthalten die Heian Kata Konzepte, sich gegen gewöhnliche Gewaltanwendung zu wehren. Der Zweck des Karate liegt nach Yasutsune Itosus 10 Grundsätzen darin, sich gegen ungeübte Angreifer – gewöhnliche Raufbolde - zu verteidigen und sich und andere vor Schaden und Verletzungen zu bewahren. Das deutet darauf hin, dass Karate nicht dazu geschaffen wurde, mit anderen geübten Kämpfern in der Arena oder mit Kriegern auf dem Schlachtfeld zu kämpfen. Darin liegen also die Grenzen der Heian Kata: Man kann sie effektiv zur Selbstverteidigung einsetzen, um Schaden zu vermeiden, aber sie bieten nicht die Konzepte, um in der Schlacht oder im Wettkampf zu siegen.

 

Nicht nur die Berücksichtigung aller Distanzen zur Selbstverteidigung machen die Heian Kata zu einem kompletten Selbstverteidigungssystem sondern auch ihr logischer Aufbau. Die ursprüngliche Reihenfolge war etwas anders als im Shotokan gelehrt. Heian Nidan (=Pinan Shodan) war die erste Kata, die sich vorwiegend mit Techniken in der Schlagdistanz beschäftigt. Heian Shodan (=Pinan Nidan) als zweite Kata behandelt die Abwehr von Griffen und Haltetechniken. Heian Sandan zeigt als „Grappling“ Kata Würfe und Hebel. Diese drei bilden die Grundlage des Systems. Heian Yondan und Godan beschäftigen sich mit fortgeschrittenen Konzepten, die in den ersten beiden noch nicht gezeigt wurden. So bewegen sich die Heian Kata in ihrer logischen Konzeption vom weiten zum nahen Abstand. Iain Abernethy zeigt diese Interpretation, in dem was er lehrt und hat seine Analyse der Techniken (Bunkai) der Heian Kata entsprechend aufgebaut. Es gibt andere Auslegungen, die sogar noch weiter gehen. Dan Andersons Ansatz sieht die Heian Shodan als eigenständiges Selbstverteidigungssystem und sein Bunkai Analyseansatz zeigt eine weitergehende Auslegung der Heian Shodan Techniken als Abwehr gegen Angriffe aus allen Distanzen.

 

Im Moment üben wir in meiner Freitagsgruppe eine Reihe, die sich genau mit diesen Themen auseinandersetzt. Daher hat es sich gut ergeben, dass Iain die Heian Kata und ihren Charakter im Seminar am 2. und 3. Februar in Rethen / Hannover zum Thema machte. Das gab mir sehr viele hervorragende Anregungen für die Trainingsreihe. Ich würde mich freuen, wenn Ihr die Begeisterung über die Sichweise der Heian Kata teilen könnt.

 

Carsten Schmitt

Sichtmarken sind da, Bitte abholen und Gebühr entrichten!!

Die Sichtmarken sind da. Bitte Pass mitbringen und 15 ,-- Euro (bis 14 Jahre) bzw. 20 Euro Gebühr. Das ist der Jahresbeitrag für den Verband. Ohne Sichtmarke keine Prüfung, Lehrgänge, Turniere etc.!

 

Leo, 23.02.2016

Helfer für Krokoyama Cup gesucht, Tagegeld wird gezahlt!

Landesjugendreferent des RKV

Beim Landesjugendtag, der sich an die Mitgliederversammlung des Rheinland-Pfälzischen-Karate Verbandes anschloss wurde Leo Stibitz wieder als Landesjugendreferent einstimmig gewählt. Am Samstag, wie so oft, Einsatz bei der LM als Landeskampfrichter

 

Leo, 14.02.2016

Marie Klostermann: Platz 3 Einzel und Team bei der LM 2016

Bei den Landesmeisterschaften in Frankenthal holte Marie Platz 3 im Einzel und im Team. Im Team war sie wohl die stärkste Kämpferin. Zum Einzug ins Teamfinale war sie die einzige im Team die Ihren Kampf gewinnen konnte und das sehr deutlich!

 

Leo, 14.02.2016

Lara und Mia gehören zu den Besten!

Lara und Mia unter den besten 67 Kreissportlern

Am heutigen Samstag wurden  in der Kreissparkasse die besten jugendlichen Sportler/innen im Kreis Birkenfeld geehrt für ihre Leistungen in 2015. Als Kuratoriumsvorsitzender und Laudator war ich natürlich stolz die Sportler unseres eigenen Vereines zu ehren. Für die tollen Erfolge im letzten Jahr wurden Lara Diehl (Platz 9 DM) und Mia Röhrig (Platz 3 RLP) von mir und dem Landrat Dr. Schneider ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

PS: Marie kam wegen ihres Wohnortes außerhalb des Kreises leider nicht geehrt werden.

 

Leo, 06.02.2015

Crosslauf in Veitsrodt, 2ter Lauf der OIE Serie

Beim zweiten Cross-Lauf in Veitsrodt waren auch Norbert und Leo wieder mit dabei. Norbert konnte in seiner Altersklasse Platz 2 erringen, bei Leo war es Platz 4. Somit sind beide im Rennen um einen Podiumsplatz in der Serie. Weiter Gummi geben....

 

 

Leo, 26.01.2016

Marie Vize-Saarlandmeisterin

Marie Klostermann: Auch im Saarland erfolgreich!

Am, Wochenende wurde Marie Kostermann im Einzel und auch im Team Vize-Saarland-Meisterin. In Rheinland-Pfalz ist es schon lange üblich, dass die Landeswettkämpfe auch für Kämpfer aus anderen Bundesländern offen sind. Erstmals hat sich auch das Saarland zu diesem Schritt entschlossen. Schön für Marie, die gleich den Vize Titel mit nach Göttschied holen konnte.Ein gelungender Jahresauftakt im Wettkampf.

 

 

Leo  17.01.2016

Taiko/Shakuhachi Ensemble aus Japan in Idar-Oberstein (18.03.2016)

Wadaiko Kokubo

Sie zählen zum faszinierendsten, was Japan an traditionellen Instrumenten zu bieten hat: Die Taiko als gigantische Basstrommel und die Shakuhachi als zeremonielle Flöte, gefertigt aus den Wurzeln einer Bambuspflanze. Gemeinsam gespielt, entwickeln die Instrumente eine musikalische Magie, die seit einigen Jahren Menschen aller Kulturkreise rund um den Globus in den Bann zieht.

Erleben Sie mit Chiaki Toyama einen der führenden Meister des japanischen Bambusflötenspiels. Unterstützt vom artistischen Trommelsturm seiner Taiko-Gruppe schaffen sie unter dem Projektnamen „Wadaiko Kokubu“ eine musikalische Verflechtung aus Kraft und Poesie, dramatischer Rhythmik und zarter Melodie. Die Symbiose der kontrastierenden Klänge steht für die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele - sowohl des Individuums als auch übertragen auf die Gemeinschaft.

Wir wollen mit einer größeren Gruppe hingehen. Das Training fällt an diesem Tage aus! ca. 20 Mitglieder gehen schon mit. Wer Lust hat, bitte bei Leo melden!

Aussscheibung links und "Aktuelles und Termine"

 

Leo, 17.01.2016

2 Vize Titel im Kreis-Cross für Karate Kämpfer

2 x Vize-Kreis-Crossmeister

Bei den Kreis-Cross-Meisterschaften in Oberbrombach am vergangenen Wochenende konnten Norbert Moosmann und Leo. Stibitz  in ihren  jeweiligen Altersklassen die Kreis-Vizemeisterschaft einfahren. Leo wurde 3ter der M 50. Der Starter auf Platz 2 kam nicht aus unserem Kreis. Norbert wurde 2ter der M55. Die Strecke in Oberbrombach istt mit gleich 2 starken Steigungen schon eine große Herausforderung. Am nächsten Wochenende geht nach Veitsrodt zum 2ten Lauf der OIE Nahe-Cross-Serie. Schaun ´mer mal...

 

Leo, 17.01.2016

Itosus Erbe

Yasutsune Itosu

Yasutsune (Anko) Itosu wurde 1831 auf Okinawa geboren. Er war bis zur Meji Restauration 1868-1890 Sekretär und Verwalter des Königs von Okinawa. Man sagte von ihm, dass er enorme körperliche Kräfte hatte, Schläge ohne Weiteres einstecken konnte und über eine große Griff- und Schlagkraft verfügte. Gichin Funakoshi, der sein Schüler im Karate war, sagte von ihm, dass die Gegner, die er geschlagen hatte meist bewusstlos auf dem Gesicht landeten. Funakoshi gilt heute als Vater des modernen Karate und Itosu gilt damit als der Großvater. Aber warum hat er diesen Titel verdient? Nicht allein die Tatsache, dass er Funakoshis Lehrer war, ist dafür ausreichend. Funakoshis zweiter Hauptlehrer Anko Azato wird nicht so betitelt. Der Grund dafür liegt in den Heian bzw. Pinan Kata. Itosu ist ihr Schöpfer und soll außerdem aus der Kata Naihanchi, die Funakoshi später in Tekki umbenannte, drei Kata Shodan, Nidan und Sandan geschaffen haben.

Allein dass die Heian bzw. Pinan Kata die wohl am häufigsten gelehrten Kata im Karate sind, rechtfertigt schon die große Achtung für Meister Itosu. Seine Schöpfungen werden in den drei Haupststilen Shotokan (Heian Shodan-Godan), Wado Ryu und Shito Ryu (Pinan Shodan – Godan) gelehrt. Nur Goju Ryu lehrt diese Kata nicht. Das liegt daran, dass ihr Gründer Chojun Miyagi kein Schüler von Itosu war. Funakoshi als Gründer von Shotokan und Kenwa Mabuni als Gründer von Shito Ryu dagegen waren direkte Schüler von Itosu, wie auch Choki Motubu, der zusammen mit Funakoshi Lehrer von Hironori Otsuka dem Gründer von Wado Ryu war. So gelangte Itosus Erbe in diese drei Stilrichtungen. Auch nach Korea fanden diese Kata ihren Weg und gelangten so ins Tae Kwon Do als Pyung Ahn.

 

Heute werden die Heian Kata als Anfängerformen in vielen Dojos geübt und führen aufgrund ihres steigenden motorisch-technischen Schwierigkeitsgrades zu den technisch anspruchsvolleren, sogenannten fortgeschrittenen Kata. War dies Itosus Absicht, als er diese Kata entwickelte? Dazu sollte man sich den Namen der Kata betrachten. Heian ist die japanische Lesart der Schriftzeichen, die Funakoshi einführte, als er Karate von Okinawa nach Japan brachte. Eine häufige Übersetzung ist „Ruhe und Frieden“. Funakoshi selbst meinte, dass man sich mit den Heian Kata in den meisten Situationen verteidigen kann. Sie sind also ein komplettes Selbstverteidigungssystem. Was ist daran allerdings friedlich? Schaut man sich die chinesische Lesart der Schriftzeichen an, so ist die Übersetzung „sicher vor Schaden“. Das passt doch gleich viel besser zu Funakoshis Aussage. Die chinesische Lesart ist sehr wahrscheinlich auch die, die Itosu gewählt hatte. Bedenkt man, dass Okinawa jahrhundertelang unter chinesischem Einfluss stand und alles chinesische dort hohes Ansehen genoss. Als Funakoshi Karate nach Japan importierte, musste er die japanischen Begriffe einführen, da China dort nicht gut angesehen war. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Itosu ursprünglich die Pinan Kata als Sammlung seiner bevorzugten Selbstverteidigungsmethoden und –taktiken entwickelte. Sie sind also nicht als Anfängerkata, die zu den „fortgeschrittenen“ Kata hinführen konzipiert worden. Wie kam es aber, dass heute die Heian Kata so angesehen und damit als effektives Selbstverteidigungssystem unterschätzt werden?

 

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Japan ähnliche nationale Bewegungen wie in Deutschland die Turnerbewegungen, die darauf abzielten der Nation körperlich gut ausgebildete Soldaten heranzuziehen. Itosu führte vor diesem Hintergrund Karate in das Okinawanische Grundschulsystem ein. Was lag für ihn näher als seine Pinan Kata dafür zu verwenden? Sie waren relativ kurz und lehrten sehr einfache Selbstverteidigungsprinzipien. Allerdings lag nun der Schwerpunkt vor allem auf der körperlichen Ertüchtigung und weniger auf der Anwendung der Techniken. Itosu konnte und wollte den jungen Grundschülern nicht seine tödlichen Techniken zeigen, da diese noch nicht die entsprechende Reife dafür hatten. Also hat er diese verschlüsselt und fand Erklärungen mit Blocks und Kontern. Dafür erhielt er schon damals massive Kritik von den Meistern des okinawanischen Karate, die die Tradition und Kampfkraft ihrer Kunst gefährdet sahen.

Nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg übten Funakoshis Schüler (oft Studenten an Universitäten) dieses von Itosu eingeführte Karate. Weil diese jungen Sportler sich im Wettkampf messen wollten, entstanden Zweikampf-Wettbewerbe mit Regelwerken. Diese entfernten sich aber mehr und mehr von der ursprünglichen Bedeutung der Kata, da die nicht für den Wettkampf unter bestimmten Regeln entwickelt wurden. Viele Kata Techniken machen für den Kumite Wettbewerb einfach keinen Sinn, da sie weder eine Wertung erzielen noch eine ausreichende Abwehr erreichen können. In der Selbstverteidigung sind sie allerdings sehr effektiv. Es wird häufig diskutiert, ob die Entwicklung des Karate zum Wettkampfsport im Sinne von Funakoshi (und damit wohl auch von Itosu) war. Auf jeden Fall hat sie sehr stark zur Verbreitung von Karate beigetragen.

 

Will man also Itosus Erbe antreten, dann sollte man die Heian Kata nicht einfach nur als Form verstehen und trainieren. Sie sind dann auch nicht mehr nur technisch einfache Einführungen zu weiterführenden Kata. Vielmehr sollte man sie als umfassendes und effektives Selbstverteidigungssystem üben. Dazu muss man die Anwendungen verstehen, automatisieren und mit Partnern üben, um praktische Erfahrung zu sammeln. Erst dann wird man verstehen, dass sie gleichwertig neben den anderen Kata stehen und nicht nur einfache Anfängerkata sind.

 

Carsten Schmitt

Bitte beachten!

Liebe Eltern,

 

ich hatte ja im Training bereits angedeutet, dass es nicht weiter möglich ist, dass Eltern während des Trainings zuschauen. Wir haben wieder eine neue, große Kindergruppe, dann können wir die Geräuschkulisse nicht noch von den Zuschauerbänken erhöhen. Lediglich bei neuen Anfängerkursen dürfen die Eltern während der ersten aktiven Trainingseinheit mit hinein. Die Möglichkeit des Zuschauens für Interessenten ist auf Anfrage weiterhin möglich.

Liebe Eltern oder Angehörige, ich bitte um Verständnis, ich kann nicht die Kinder zur Ruhe ermahnen und aussen wird geplappert. Bringt Euch etwas zu lesen mit oder nutzt die Zeit zum Einkauf. Die Kinder sollen Ihre Kleider in die Sporttasche stecken und mit in die Halle nehmen, so sind die Bänke in den Umkleiden frei und können genutzt werden. Nach dem Training können die Kids selbstverständlich in der halle abgeholt werden und ich und die anderen Trainer stehen für Fragen zur Verfügung.

 

Danke

 

Leo. 09.01.2016